"Eine Schule für alle Kinder" - Diskussion um ein Reformkonzept



Einladung zur Diskussion über ein Reformkonzept

In der vorangegangenen Landtagsperiode hat die Fraktion der PDS ein Konzept für eine Schulreform in Sachsen-Anhalt vorgelegt. Eine Schule für alle Kinder – das ist unsere Vision. Wir haben uns Gedanken darüber gemacht, wie der Weg dahin gestaltet werden kann. Die Rahmenbedingungen dafür sind nicht eben einladend. Die Umgestaltung unseres Schulsystems zu einem leistungsfähigen, integrativen Bildungsangebot, was die vielfältigen Lernbedingungen und –strategien von SchülerInnen produktiv nutzt, um den Lernerfolg für alle Kinder zu verbessern, ist vermutlich ein schwieriger Weg. Wir laden alle Interessierte und AkteurInnenn herzlich ein, darüber mit uns zu diskutieren.

"Wo wir sind, nicht wo wir sein möchten, ist der Ort, an dem wir anfangen müssen." (David Steindle-Rast) Wenn es darum gehen soll, Schule oder das Schulsystem zu reformieren, steht immer auch die Frage nach den Rahmenbedingungen, unter denen das gelingen kann und muss.

Geld ist nicht unser größtes Problem - so das Eingangsstatement von Matthias Höhn, bildungspolitischer Sprecher der Fraktion im Rahmen unserer Schulkonferenz "Bildung, die ankommt." am 7.März 2009. >>>

Das Schulwesen Sachsen-Anhalts war seit der Wende ständigen - wenn auch nicht immer erfolgreichen - Veränderungen unterworfen. Wir wissen wohl, dass das zu Verärgerungen bei Lehrkräften und Eltern gesorgt hat. Deshalb wollen wir das längere gemeinsame Lernen behutsam angehen. Wie wir uns das vorstellen, erfahren Sie hier …

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Wir stellen uns den Weg zur Gemeinschaftsschule in den einzelnen Schulformen sehr differenziert vor. Wir sagen Ihnen hier, was in der Grundschule, der Sekundarschule, der Förderschule, dem Gymnasium und der Gesamtschule sowie der berufsbildenden Schule passieren soll.

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Chancengerechtigkeit in und durch Bildung - das ist für uns ein Kriterium für das Überwinden sozialer Ungleichheiten und das Vorbeugen vor weiterer sozialer Spaltung. Unsere Vorstellungen darüber erfahren Sie hier…

Gegliedertes Schulsystem bleibt weitgehend undurchlässig. Die (vermeintliche) Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Bildungsgängen soll das gegliederte Schulsystem rechtfertigen. Über die tatsächlichen Zahlen und Fakten äußerte sich Professor Hartmut Wenzel im Bildungskonvent. >>>

Jungen und Mädchen werden benachteiligt. Jeweils unterschiedlich. Die Fraktion DIE LINKE fordert von der Landesregierung ein Konzept für eine geschlechtergerechte Schule in Sachsen-Anhalt. >>> mehr
Dazu gibt es erste Vorschläge. >>>

Kriterien für moderne Allgemeinbildung sind für uns: Bildung für alle, allseitige Bildung der Persönlichkeit und ein allgemein verbindliches System von Bildungsinhalten. Was wir darunter verstehen, können Sie hier nachlesen …

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Nicht nur der Ruf nach technischer Bildung in einem Unterrichtsfach ist uns wichtig, sondern der nach polytechnischer Bildung als systemischer Ansatz für Persönlichkeitsentwicklung. Das ist eine zentrale Forderung unseres Schulbildungskonzeptes. Hier erfahren Sie mehr darüber…

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Mit diesem Schlagwort agieren alle Parteien. Gemeint ist allerdings höchst Unterschiedliches. Wie wir jedes Kind und jeden Jugendlichen erreichen wollen, wird hier erläutert.

Bildung muss ankommen – bei Schülerinnen und Schülern. Dazu wird individuelle Förderung gebraucht, dazu ist gelingende innere Differenzierung nötig. Jutta Fiedler, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion versucht deutlich zu machen, wie das funktionieren kann. >>>

Die perfekte Staatsform gibt es nirgendwo auf der Welt - noch nicht, aber trotz aller Mängel einer Demokratie gibt es bis heute keine Staatsform, die besser geeignet ist, das Zusammenleben der Menschen zu regeln. Dieses Zusammenleben muss erlernt werden. Auch dafür ist die Schule da. Hier erfahren Sie, wie Eltern und Schüler sich einmischen können und wie Schulkultur aussehen soll.

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Nicht erst, wenn es brennt, nach der Feuerwehr rufen, sondern bereits präventiv soziale Kompetenzen ebenso ausprägen wie Lernbereitschaft und Lernfähigkeit - das verstehen wir unter sozialpädagogischer Arbeit an der Schule. Genaueres ist hier nachlesbar.

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Viele Studien sagen: Nicht das Geld ist es, das in die Schulen gesteckt wird, nicht die Anzahl der Schüler in einer Klassen, sondern in erster Linie ist es der Lehrer, der für Qualität des Unterrichtes sorgt. Dafür müssen Lehrkräfte gut aus- und fortgebildet werden. Welche Rolle auch pädagogische Mitarbeiterinnen und pädagogische Fachkräfte spielen sollen, erläutern wir hier.

Gute Schule brauch gute Lehrkräfte. Das Modell der Gemeinschaftsschule verzichtet auf die äußere „Sortierung“ von SchülerInnen. Dennoch sind ihre Lernvoraussetzungen und –strategien unterschiedlich. Es bedarf der inneren Differenzierung - in einer gemeinsamen Schule für alle Kinder. Was bedeutet das für die Ausbildung von LehrerInnen?
Dazu Professor Hartmut Wenzel , Martin-Luther-Universität Halle im Rahmen der Schulpolitischen Konferenz der LINKEN am 7. März 2009.

Eine eigenverantwortliche Schule, die alle Entscheidungen vor Ort in ihrer Kommune, in ihrem Umfeld treffen kann - klingt das nicht wunderbar? Damit es kein Wunder bleibt, muss es gut gemacht sein. Darüber denken wir noch sehr nach, aber einige Grundsätze können Sie nachlesen. Übrigens: Besonders hier freuen wir uns über Ihre Anregungen…
Auf Seite 31 steht unsere Position zur Schülerbeförderung und zu den kommunalen Schülerwohnheimen.

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„Wir achten die im Grundgesetz verbrieften Rechte der Schulen in freier Trägerschaft und ihr engagiertes Wirken. Unser politisches Handeln werden wir aber weiter vorrangig an den Bedürfnissen und Entwicklungsbedingungen der Schulen in staatlicher Trägerschaft ausrichten, da dort der weitaus größere Teil der Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler lernt.“ Das und mehr dazu steht auf Seite 31 unseres Schulkonzeptes.

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